Starte früh, nimm Bargeld in kleinen Scheinen mit und notiere Prioritäten: Welche Funktion fehlt dir wirklich, welche Maße sind zwingend, welche Farben lassen sich integrieren? Bequeme Schuhe, Maßband, Feuchttücher und eine Decke für den Transport helfen enorm. Verhandle freundlich, bündle Käufe und respektiere den Aufwand der Anbietenden. Halte bewusst Platz für Überraschungsfunde frei, aber bleibe deinem Nutzungsplan treu. Lege ein kleines Reparaturbudget ein, damit spontane Schätze realistisch fertiggestellt werden können.
Prüfe Zapfenverbindungen, Dübel, Schwalbenschwänze und die Gleichmäßigkeit von Nähten. Unterscheide Massivholz von Furnier, achte auf gleichmäßiges Gewicht und das Gefühl an Kanten. Führe einen Wackeltest durch, ziehe Schubladen vollständig heraus und inspiziere Schienen. Kleine Risse können stabilisiert werden, aber tragende Brüche verlangen Expertise. Sieh nach Herstellerstempeln, Etiketten und alten Reparaturspuren. Frage nach Lagerbedingungen, um Schimmelrisiken einzuschätzen, und plane rechtzeitig geeignete Pflegeprodukte für das jeweilige Material ein.
Begründe dein Angebot sachlich, verweise auf kleine Mängel und nenne ehrliche Restaurationsschritte, die du übernehmen wirst. Unterbiete nicht unfair, sondern strebe Win-win-Abschlüsse an. Bündelpreise funktionieren oft besser als Diskussionen pro Stück. Halte Blickkontakt, lächle, bedanke dich und akzeptiere ein Nein ohne Druck. Erfrage Geschichten zum Objekt; die Informationen sind manchmal wertvoller als jeder Rabatt. Hinterlasse Kontaktdaten, falls später ein Preisnachlass möglich wird, und würdige handwerkliche Qualität ausdrücklich.
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