





Diese Leime sind bewährt, kleben stark und bleiben lösbar, was zukünftige Arbeiten erleichtert. Warm verarbeitet, fließen sie in Fugen, ohne starre Kunststoffe zu hinterlassen. Nach dem Aushärten sind Verbindungen belastbar, aber nicht endgültig verriegelt. Das respektiert Reparaturkultur und schützt Originalsubstanz. Überschüsse sofort feucht entfernen, Pressdruck maßvoll setzen und ausreichend Ruhezeiten einplanen.
Kleine Fehlstellen lassen sich mit einer Mischung aus Holzstaub und mildem Bindemittel oder mit weichen Wachskittstangen neutralisieren. Tonwert und Maserung behutsam angleichen, niemals überdecken. Retuschen mit wasserlöslichen Farben bleiben korrigierbar. Ziel ist ein ruhiger Gesamteindruck aus normaler Betrachtungsdistanz, während aus der Nähe Ehrlichkeit sichtbar bleibt. So bleibt die Geschichte lesbar, doch nicht störend laut.
Lose Zapfen und Schubladenführungen profitieren von passgenauer Ergänzung mit ähnlichem Holz statt voluminöser Klebstoffe. Keile, Dübel und Klemmen kontrolliert einsetzen, Druck verteilen, Verzug vermeiden. Dokumentieren Sie jede Maßnahme, damit zukünftige Pflegende wissen, was geschah. Diese Haltung schützt Proportionen, Beweglichkeit und Gelenkigkeit alter Möbel, ohne sie in starre, schwer rückbaubare Konstruktionen zu zwingen.
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